Roggen

Roggen ist eine Getreideart mit lokaler Bedeutung - vorwiegend in Mittel-, Nord- und Osteuropa. Hauptanbaugebiete sind heute noch Deutschland, Österreich, Südtirol und vor allem Polen.

Im Gegensatz zum Weizen gedeiht Roggen auch in nördlichen Lagen und in Gebirgsgegenden. Roggen wird hauptsächlich als Brotgetreide und Viehfutter angebaut.

Roggen hat einen geringeren Anteil am Klebereiweiß "Gluten" als Weizen.

Produkte: Ganzes Korn, Roggenschrot, Roggenmehl, Roggenflocken

Verwendung

  • Mehl wird hauptsächlich für Brot (Sauerteig) verwendet.
  • Roggenbrot ist im Ge­schmack kräftiger als Weizenbrot und bleibt länger frisch, weil Roggen mehr Wasser binden kann.
  • Außerdem wird Roggenmehl gerne zu Spätzle, Knödel und Omeletten verarbeitet.
  • Schrot wird meist zu Brei, Aufläufen und teilweise zu Gebäck verarbeitet. Roggenkorn findet Verwendung für Beilagen, Suppen, Salate und zum Füllen.
  • Roggenkörner eignen sich auch zum Keimen.

Regionale Rezepte von den Seminarbäuerinnen:

Roggenschrotauflauf

Roggenherzen

Roggenknödel

Roggene Fleischkrapfen

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Wer selbst zubereitet, der weiß, was er isst.

Jeder Einkauf ist ein Auftrag an die Produktionsweise.

Regionale Direktvermarkter verarbeiten das selbst angebaute Getreide zu einer großen Produktpalette.


       


» GÜTEZEICHEN AUS ÖSTERREICH

Garzeiten
  • Für 250 g Roggen rechnet man 1/2 l Flüssigkeit.
  • Roggen über Nacht einweichen und am nächsten Tag 20 Minuten köcheln und anschließend noch 40 Minuten quellen lasssen.
Noch Fragen?

Die Esserwisser geben Antwort!