Hirse

Hirse stammt aus Zentralasien und ist ein sehr altes Getreide.

Unterschieden wird die Rispenhirse (vorwiegend als Speisehirse), Kolben- oder Borstenhirse (Vogelfutter), Körner- oder Mohrenhirse (Viehfutter, Industrierohstoff) und Perlhirse (Breigerichte).

Die kleinen gelben Körner sind von einer sehr harten Schale umgeben, die sie im Extremfall mehrere Jahre lagerfähig macht. Die ungenießbaren Spelzen und die Fruchtschale müssen vor dem Verzehr ent­fernt werden, da sie unverdaulich sind. Aufgrund der goldgelben Farbe wird die geschälte Hirse auch als "Goldhirse" bezeichnet.

Produkte:
Goldhirse (ganzes Korn), Hirsemehl, Hirseflocken, Hirsegrieß, Hirseöl

Verwendung

  • Hirse schmeckt feinwürzig, durch leichtes Rösten ensteht ein angenehm nussiger Geschmack.
  • Durch zu lange Lagerung können die Körner bitter werden.
  • Ganze Körner werden zu „Hirsotto“ (wie Reis gekocht), zu Salaten, Suppen, Füllungen und Aufläufen verarbeitet.
  • Flocken werden hauptsächlich für Müsli und teilweise für süßes und pikantes Gebäck verwendet.
  • Hirsemehl wird meist mit anderem Mehl gemischt, zu Kleingebäck verarbeitet oder als Bindemittel für glutenfreie Kost verwendet.

Regionale Rezepte von den Seminarbäuerinnen:

Hirsesalat

Hirse-Topfen-Joghurt-Creme

Grünling mit Kräuter Hirseaufstrich

Topfenhirseauflauf

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Wer selbst zubereitet, der weiß, was er isst.

Jeder Einkauf ist ein Auftrag an die Produktionsweise.

Regionale Direktvermarkter verarbeiten das selbst angebaute Getreide zu einer großen Produktpalette.


       


» GÜTEZEICHEN AUS ÖSTERREICH

Garzeiten
  • Für 250 g Hirse rechnet man 1/2 l Flüssigkeit.
  • Hirsekörner 10 Minuten köcheln und 10 Minuten ausquellen lassen.
Noch Fragen?

Die Esserwisser geben Antwort!