Hafer

Hafer hatte früher eine große Bedeutung sowohl in der menschlichen Ernährung als auch als Viehfutter in vielen anderen Ländern. Botanisch zählt Hafer zu den Rispengräsern. Unterschieden wird der Spelz- und Nacktha­fer.

Spelzhaferkörner sind von Spelzen eingehüllt, die vor dem Verzehr entfernt werden müssen. Bei sogenanntem Nackthafer lösen sich die Spelzen bereits beim Dreschen.

Als Kulturpflanze ist Hafer jünger als die Gerste und der Weizen.

Dank seiner Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit behauptete er sich auch in kargen Zeiten und an extremen Standorten als eigenständiges Getreide.

Produkte:
Ganzes Korn, Haferstärke, Grüner Hafer (Hafertee), Haferöl, Haferflocken, Haferschrot, Hafermehl

Verwendung

  • Da Haferprodukte aufgrund des hohen Fettgehaltes schnell ranzig werden, sollten sie so rasch und frisch wie möglich verarbeitet werden.
  • Ganze Körner und Flocken werden zu Risotto, Getreidelaibchen, Suppen, Aufläufe, Müslis und teilweise zu Süßspeisen verarbeitet.
  • Hafermehl findet Verwendung in der Säuglingsernährung und wird in Kombination mit anderen Getreidarten zu Gebäck verarbeitet.
  • Hafer sollte im Gegensatz zu anderem Getreide für Müsli nur kurz eingeweicht werden, da er aufgrund des hohen Fettgehaltes rasch leicht bitter schmeckt.
  • Durch leichtes Rösten (Körner, Flocken, Schrot) wird das milde nussartige Aroma intensiviert.

Regionale Rezepte von den Seminarbäuerinnen:

Haferflockenmüsli

Haferflockensuppe mit Gemüse

Topfen-Haferflocken-Karottenaufstrich mit Hanfsamen

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Wer selbst zubereitet, der weiß, was er isst.

Jeder Einkauf ist ein Auftrag an die Produktionsweise.

Regionale Direktvermarkter verarbeiten das selbst angebaute Getreide zu einer großen Produktpalette.


       


» GÜTEZEICHEN AUS ÖSTERREICH

Garzeiten

Für 300g Haferkörner wird etwa 0,5 Liter Wasser oder Gemüsefond benötigt.

15 Minuten köcheln und anschließend noch 20 Minuten quellen lassen.

Noch Fragen?

Die Esserwisser geben Antwort!