Aus dem Wok und der Pfanne

Kleingeschnittene Stücke bei großer Hitze minutenschnell brutzeln, ist eine aromatische und schnelle Zubereitungsart. Aus der asiatischen Küche stammt das Kochen mit dem Wok.
Wer keinen Wok zu Hause hat, nimmt eine Pfanne mit hohem Rand.

Das Gemeimnis liegt im Wok und im Rühren!

Der Wok ist eine halbrund geformte Pfanne mit hochgezogenem Rand. Der Boden in der Mitte erhitzt sich am stärksten, die Seitenwände bleiben kühler. Damit nichts anbrennt und alles gleichmäßig und rasch braten kann, ist ein ständiges Rühren notwendig.

Es gibt Woks in verschiedensten Variationen. Die einfachsten und günstigsten sind aus dünnem Eisen oder Stahl in Halbkugelform. Diese Geräte können allerdings nur über einer Gasflamme mit einem speziellen Stahlring verwendet werden.

Die meisten Woks (Gusseisen oder Edelstahl) sind heute mit einem Boden ausgestattet, passend für Elektro- und Gaskochplatten. Außerdem gibt es elektrische Woks mit eingebautem Heizelement, mit denen direkt am Tisch vor den Gästen gekocht werden kann.

Alles, was benötigt wird, ist eine Pfanne und na klar, die richtigen Zutaten!

 

Grundrezept:

  • Zutaten wie Fleisch, Fisch, Gemüse etc. einheitlich in Streifen, Würfel, Scheiben und Stücke schneiden – damit alles gleichmäßig durchgart und appetitlich aussieht.
  • Zum Abbraten eignet sich hitzebeständiges Sonnenblumen- oder Rapsöl.
  • Das vorgeschnittene Gemüse einzeln bzw. bei gleichen Garzeiten nacheinander im Wok unter ständigem Rühren gut durchrösten. Das separate Garen ist wichtig, da verschiedene Gemüse unterschiedliche Garzeiten haben.
  • Gegartes Gemüse aus dem Wok heben bzw. an den Rand schieben.
  • Fleisch zuletzt in wenig Öl anbraten, damit es nicht zäh wird.
  • Nun das vorgegarte Gemüse beigeben und mit Suppe oder Fond und Würzsauce (Most, Fruchtsäfte, Sojasauce, Reiswein oder Sherry, evtl. Honig, Salz, Pfeffer etc. – evtl. mit etwas Stärkemehl gebunden) aufgießen. Nochmals kurz erhitzen und sofort servieren.
  • Braten Sie Gemüse und Fleisch eher portionsweise an, um das Austreten von Flüssigkeiten zu vermeiden.

Kochen bedeutet, sich kreativ zu entfalten. Rezepte sollen inspirieren, aber die eigene Kochkreativität nicht ersetzen.

 

Mix dir deine Gewürzsaucenwelt, wie sie dir gefällt!

Grundrezept für 4 Portionen:

200-250 ml Flüssigkeit (Gemüse-, Geflügel-, Rind- oder Fischfond, Gemüse- oder Obstsaft, Sherry, Most etc.) – abgestimmt auf die verwendeten Zutaten

1-2 EL Stärkemehl (Erdäpfel- oder Maisstärke)

1-4 EL Süße (z.B. Apfelmus, Honig, Fruchtsäfte oder –sirup, Kräutersirup, Trockenobst oder frisches Obst der Saison, Marmelade, Kompott, Zucker)

2-5 EL Säure (Sojasauce, Balsamico-Essig, Kräuteressig, Obstessig, Saft von Zitrusfrüchten)

Kräftige Gewürze wie Knoblauch, Chili, Currymischungen, Curcuma, Ingwer, Bockshornklee, Gewürznelken, Zimtrinde, Sternanis, Muskat, Pfeffer usw. bringen Schwung in deinen Wok.

Gut zu wissen: Flüssige Bestandteile wie Würzsaucen oder –pasten, Chutney oder Relishes werden erst kurz vor dem Anrichten hinzugefügt. Sonst werden die Zutaten zu wässrig und verlieren an Biss.

 

 

Das Grundrezept ist einfach:
  • Wok oder Pfanne mit hohem Rand
  • Gleichmäßig geschnittene Zutaten
  • Raps- oder Sonnenblumenöl

Noch Fragen?

Die Esserwisser geben Antwort!