Spinat

Am besten schmeckt junger, zartblättriger Spinat, der sich auch optimal auf einer Salatplatte verwerten lässt.

Je nach Anbauzeit kann Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterspinat geerntet werden.

Der Frühlings- und Sommerspinat kann roh als Salat gegessen werden, da er zarte Blätter hat. Zum Blanchieren, zum Beispiel für den Klassiker “Rahmspinat mit Spiegelei“, eignen sich eher der Herbst- und Winterspinat. Mild und aromatisch passt er bei vielen Gerichten als Beilage oder kann in Speisen wie Risotto oder Quiche auch die Hauptrolle spielen.

Spinat enthält Nitrat – am meisten in den Stängeln und Blattrippen (daher Stängel evtl. entfernen). Durch zu langes Warmhalten kann sich Nitrat in Nitrit umwandeln. Deshalb sollten Spinatspeisen bis zum Wiedererwärmen unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zubereiteten Spinat daher nicht bei Zimmertemperatur lagern. Es empfiehlt sich, Speisereste direkt in den Kühlschrank zu geben oder gleich aufzuessen. Sommerspinat und Freilandspinat enthalten weniger Nitrate.

Dem Spinat wird einiges nachgesagt. Dass er viel Eisen enthalte, hält sich bis heute in aller Munde. Das ist aber eine Legende.

Ein Wissenschaftler, der in der Nährwertbeschreibung das Komma falsch gesetzt hatte, ist Schuld an dem Irrtum und dieser wurde von vielen Wissenschaftlern übernommen.

Wissenswert über den Spinat ist, dass er mehr Eiweiß enthält als Kohlenhydrate, dies ist eine der wenigen Ausnahmen bei Gemüse.

Das Blattgemüse ist arm an Energie, jedoch reich an Nährstoffen. Die Mineralstoffe Magnesium, Kalzium, Zink und Kalium sowie die Vitamine A, B2, C und E sind hervorzuheben.

Verwendung

  • Spinat verlesen, Stiele entfernen und kurz gründlich waschen (nicht zu lange wässern).
  • Für Salate werden die jungen Blätter roh verwendet, bei warmen Gerichten genügt ein kurzes Garen. Blanchieren ist bei besonders zartem Frühlingsspinat nicht erforderlich.
  • Spinat schmeckt köstlich als Natur- oder Rahmgemüse, als Beigabe zu Kräutersuppen, als Fülle für Strudel, Knödel, Lasagne, Ravioli oder pikante Kuchen (Quiches). Zarter Frühlingsspinat ist in Kombination mit Frühlingskräutern und einem feinen Joghurt- oder Buttermilchdressing ein knackiger Genuss.

Regionale Rezepte von Seminarbäuerinnen:

Spinatnocken

Spinatsuppe mit Butternockerl

Spinatknödel

Spinatnudeln

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Wer selbst zubereitet, der weiß, was er isst.

Jeder Einkauf ist ein Auftrag an die Produktionsweise.

Das Qualitätsprogramm Gutes vom Bauernhof, eine Marke der Landwirtschaftskammer Österreich, steht für bäuerliche Lebensmittelproduktion auf höchstem Niveau.

 

  
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