Rhabarber

Der Rhabarber ist der wahre Frühlingsbote. Seine glänzenden und straffen Stangen lassen auf die Saftigkeit des Frühlings schließen.

Sind die Stiele grün, dann ist der Geschmack eher herb und sauer.

Sind die Stiele rot und das Fleisch innen grün, dann  ist der Geschmack eher herb und leicht säuerlich.

Sind die Stiele rot und das Fleisch innen ebenso rötlich, dann  ist der Geschmack milder.

Rhabarber ist ein Gemüse, ist aber bekannt für seinen Einsatz als Obst am Kuchen.

Verwendung

  • Rhabarber lässt sich gut einfrieren, indem Sie die rohen Stiele in Stücke schneiden und in Gefrierbeutel geben.
  • Essen Sie Rhabarber nie roh und Hände weg von den Blättern. Sie enthalten neben Oxalsäure, die Kalzium bindet, auch nicht verträgliche Stoffe.
  • Die Oxalsäure befindet sich auch in den Stielenden und der zähen Haut, die Sie daher großzügig wegschneiden bzw. abziehen sollten. Kurzes Blanchieren verringert ebenfalls den Säuregehalt, wenn das Kochwasser weggeschüttet wird.
  • Rhabarber schmeckt als Kompott, Kaltschale, Marmelade oder Mus, als Belag für Kuchen und Torten oder als Fülle für Strudel. Auch selbst gemachtes Eis, Säfte oder getrockneter Rhabarber als säuerliche Knabberstangerl sind einen Versuch wert.
  • Aufbewahrt wird der Rhabarber wie Spargel – in ein feuchtes Tuch gewickelt, kann er mehrere Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Regionale Rezepte von Seminarbäuerinnen:

Süße Erdäpfelknödel mit Rhabarberfülle

Rhabarbertörtchen auf Erdbeersalat

Rhabarber-Strudel

Rhabarber-Zwiebel-Chutney

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Wer selbst zubereitet, der weiß, was er isst.

Jeder Einkauf ist ein Auftrag an die Produktionsweise.

Das Qualitätsprogramm Gutes vom Bauernhof, eine Marke der Landwirtschaftskammer Österreich, steht für bäuerliche Lebensmittelproduktion auf höchstem Niveau.


       
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