Fenchel

Einst wurde eher sein Samen als Gewürz geschätzt, nun kehrt auch das Knollengemüse auf die Teller zurück.

Der typische und sicherlich unverwechselbare Geschmack erinnert an Anis. Geschmacksgebend sind die wertvollen ätherischen Öle, wie z.B. Menthol, Anethol, Fenchon. Ihr hoher Anteil bestimmt neben den reichlich enthaltenen Mineralstoffen und Vitaminen maßgeblich den gesundheitlichen Wert des Gemüses. In Kombination mit Nüssen, Tomaten oder Paprika wird das Aroma der ätherischen Öle abgeschwächt. 

Als Rohkost wird er am besten sehr dünn geschnitten und etwas mariniert. Gehobelt und in Kombination mit Äpfeln oder Karotten ist der Fenchel ein aromatischer Salat.

Durch das Garen wird der Geschmack etwas milder. Ein schnelles Fenchelgemüse lässt sich in 15 Minuten leicht zubereiten. Einfach die Knolle längs vierteln und in Salzwasser mit dem Saft einer halben Zitrone oder mit zwei Esslöffel Verjus kochen.

Ob gedünstet, gekocht oder gebacken - Fenchel ist eine schmackhafte Bereicherung am Teller. 

Verwendung

  • Die zarten Blätter können wie die Dille in der Küche verwendet werden. Werfen Sie das Fenchelgrün nicht weg, es eignet sich besonders gut zum Würzen. In Streifen geschnittener roher Fenchel ist mit Saucen zum Dippen ein leichter Snack.
  • Der Fenchel sollte möglichst frisch gegessen werden, da sich das Aroma der ätherischen Öle abschwächt. Im Kühlschrank kann er in ein feuchtes Tuch gewickelt etwa zwei Wochen gelagert werden. Fenchel eignet sich auch zum Einfrieren, entweder kurz blanchiert oder roh.
  • Bis zum Oktober ist Fenchel aus heimischem Anbau erhältlich. Frische Knollen sind weiß bis hellgrün gefärbt, haben eine feste Konsistenz und ein kräftig-grünes Laub.

Regionale Rezepte von Seminarbäuerinnen:

Lachsforellenquiche mit Fenchel

Winterlicher Eachtling-Fenchel-Auflauf

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Wer selbst zubereitet, der weiß, was er isst.

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